27.01.2012

Da kommt etwas Größeres auf Dahlenburg zu

Für die Gesamtkoordination des Europäisches Partnerschaftstreffens ist Wolfgang Prause (li.) zuständig. Es wird von EUPAD, Vorsitzender Bernd Chudzinski (re.), ausgerichtet.

Für die Gesamtkoordination des Europäisches Partnerschaftstreffens ist Wolfgang Prause (li.) zuständig. Es wird von EUPAD, Vorsitzender Bernd Chudzinski (re.), ausgerichtet.

Dahlenburg. Eine Menge Arbeit hat sich Wolfgang Prause aufgebürdet, damit das erste Treffen der vier Partnergemeinden unter Federführung des EUPAD (Europäischer Partnerschaftsverein Dahlenburg e.V.) in Dahlenburg stattfinden kann. Geplant ist, dass das europäische Partnerschaftstreffen möglichst generationsübergreifend die Menschen zusammenführt. Prause hat es in enger Abstimmung mit dem Vorsitzenden des EUPAD, Bernd Chudzinski, geschafft, eine Vielzahl von Akteuren, ob aus der Politik, aus Vereinen, der Wirtschaft und der Bildung, zusammenzubringen. Gleiche Aktivitäten laufen auch bei den Partnergemeinden Le Molay-Littry, Gramsbergen und Damaslawek an.

In Dahlenburg sind dann zu Pfingsten Spiele, Workshops und ein Rahmenprogramm vorgesehen. Unter dem Stichwort Spiele verbirgt sich ein gemeinsames Erleben im spielerischen Wettkampf (Spiel ohne Grenzen). Hier sind bereits viele Vereine mit eingebunden. Die Workshops gliedern sich in unterschiedlichen Themen auf: Politik, Ehrenamt, Wirtschaft, um nur einige zu nennen. Das umfangreiche Rahmenprogramm ergänzt das Angebot mit Besichtigungen von Einrichtungen, Firmen und Themenbereiche. Eine Vielzahl an Vereinen, Unternehmen und Sponsoren sind im Gesamtkonzept integriert bzw. haben ihre Beteiligung zugesagt.

 

Wozu dient das Ganze?

Die Europäische Union berührt uns in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Nur im Detail fragt man sich, wie das eine oder andere bei den Nachbarn funktioniert. Beispiel: Wie ist das ehrenamtliche Engagement in Frankreich oder Polen integriert, wie wird der Nachwuchs beruflich in den Niederlanden ausgebildet oder welche Erwartungen, Ängste und Hoffnungen verbinden sich für den Bürger mit Europa? Zusammengefasst mehr und direkte Informationen von den Partnern, ein Austausch der Gedanken für ein gemeinsames und besseres Europa.

Dass Wolfgang Prause und alle, die an diesem Treffen mitarbeiten, den Puls der Zeit berührt haben, wird dadurch deutlich, dass die EU dieses Treffen mit einem größeren Betrag bezuschusst und auch EU-Abgeordnete ihr Kommen angekündigt haben.

Die Elbmarsch-Zeitung wird ab der heutigen Ausgabe das Projekt unter dem Titel: „Europäisches Partnerschaftstreffen – Europa grenzenlos gestalten, verantwortungsvoll wahrnehmen und spielerisch erleben“ regelmäßig begleiten und über Einzelheiten informieren. –EZ-Redaktion/wh-

Nachrichten aus dem Landkreis Lüneburg und der Elbtalaue