Was lange währt...
Dahlenburg. Mit einer kleinen Einweihungsfeier im Beisein von Samtgemeindebürgermeister Joachim Dassinger sowie dem Bürgermeister des Fleckens Dahlenburg, Arnfried Pischke, und Gemeindebrandmeister Ottmar Möller konnte der Freiwilligen Feuerwehr Dahlenburg noch im Jahre 2009 ihr modernisiertes und den Anforderungen gerechtes Feuerwehrgerätehaus übergeben werden. In mehrmonatiger Arbeit wurde ein neuer Fußboden für die Fahrzeughalle verlegt und neue Hallentore eingebaut. Des Weiteren konnten die Ablagen für die Einsatzkleidung aufgewertet werden.
Ortsbrandmeister Walter Bruns ging in einer kleine Feierstunde auf den langen Weg der Baumaßnahme ein, die mit komplettem Verzicht in den Jahren 2006 und 2007 begann. Der gemeinsame Gerätehausneubau der Feuerwehren Boitze und Seedorf war ins stocken geraten, die Samtgemeinde musste nachfinanzieren. 2008 gaben Samtgemeinderat und Verwaltung ‚grünes Licht’ für die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen in Dahlenburg, doch die Haushaltsgenehmigung ließ auf sich warten, so dass mit den Eigenleistungen erst im November 2008 begonnen werden konnte. Den größten Teil der Abbrucharbeiten, die farbliche Gestaltung der Fahrzeughalle und die Vorbereitungen zum Einbau der Tore leisteten die Mitglieder der FF Dahlenburg in zahlreichen Arbeitseinsätzen, trotzdem konnte der Zeitplan nicht eingehalten werden. Es gab unerwartete Probleme mit den freigelegten Streifenfundamenten. Aber auch das ‚Projekt Hallentore’ zog sich, da keine der aufgeforderten Firmen in der Lage war Sektionaltore einzubauen, so Bruns. Ein glücklicher Umstand verhalf Sven von Eberstein zum Erfolg und der Feuerwehr zu den richtigen Toren.
Bei der gesamten Baumaßnahme waren immer wieder kluge Köpfe gefragt die Lösungen finden und Probleme beseitigen konnten. Ihnen galt der Dank des Ortsbrandmeisters und jenen, die Mauererarbeiten durchführten, für die Beseitigung des Bauschutts sorgten oder Baufahrzeuge zur Verfügung stellten und natürlich der Verwaltung und ganz besonders den Kameraden die am Bau mitgewirkt haben.
Insgesamt hat die Feuerwehr Dahlenburg 1.133 Stunden an Eigenleistung eingebracht, was für die Samtgemeinde Dahlenburg Einsparungen in Höhe von etwa 23.000 Euro bedeutet. Der Förderverein der Feuerwehr Dahlenburg hat rund 1.000 Euro an Materialkosten für den Bau übernommen. Mit den 93.000 Euro, die die Samtgemeinde an die ausführenden Firmen gezahlt hat, wurden knappe 120.000 Euro in das Gerätehaus investiert. Den anschließenden Gruß- und Dankesworte Joachim Dassingers schlossen sich Arnfried Pischke und Ottmar Möller an. Die Einweihungsfeier endete bei einem gemütlichen Beisammensein. -ff/mb-

