Verabschiedung von Heidi Wöhlbrand aus dem aktiven Kirchendienst
Garlstorf. Nach 32 Jahren ist es Zeit für ein - überwiegend - privates Leben. Diese Verabschiedung war dreidimensional: der Abschied aus dem Berufsleben, der 65. Geburtstag und die zu Ende gehende Weihnachtszeit.
Garlstorf war zugeparkt und die Kirche überfüllt. Längst nicht alle, die an dem feierlichen Gottesdienst aus Anlass der Verabschiedung von Diakonin Heidi Wöhlbrand aus dem aktiven Gemeindedienst (EP berichtete ausführlich) teilnehmen wollten, fanden einen Sitzplatz. Die Treppenaufgänge zur Empore und jede kleine Freifläche waren besetzt. Schon diese Resonanz machte deutlich, wie sehr die Diakonin in Garlstorf und Umgebung Spuren hinterlässt. Und diese Spuren werden bleiben, weil eine Nachfolge derzeit nicht endgültig geregelt ist. So hatte die „Ruheständlerin in Spe“ sich bereits die Zusage abringen lassen, sich nicht vollständig aus dem Tagesablauf der Gemeinde zu entfernen, sondern bei Bedarf auszuhelfen. Eine in vielen Jahren erworbenen Bekanntheit und Anerkennung geht aber auch mit einem Abschiedsmarathon einher. Alle in der Region ihres Wirkens tätigen Vereine, Institutionen und Zusammenschlüsse wollten persönlich ein deutliches Dankeschön sagen und zeigen, und so wurde die Reihe der Gratulanten zu einem repräsentativen Querschnitt der Bleckeder Gesellschaft. Die ganze Veranstaltung war geprägt von Vertrautheit und Herzlichkeit.
Die Elbmarsch-Post schließt sich den Wünschen für einen langen und gesunden Ruhestand an. Bei der Aktivität der Neu-Ruheständlerin ist die Wahrscheinlichkeit, immer mal wieder über sie und ihre Engagements zu berichten, recht groß. -EP-Redaktion/ez-

