20.01.2012

Startschuss für 'Kurs Elbe'

Jens Kowald, Geschäftsführer Flusslandschaft Elbe GmbH und Projektleiter, und Jan-F. Kobernuß, ift, Freizeit- und Tourismusberatung und zuständig für das Projektmanagement, präsentieren den rund 100 Fachleuten und Entscheidern aus diesen Regionen das Projekt ‚Kurs Elbe, Hamburg bis Wittenberge’.

Jens Kowald, Geschäftsführer Flusslandschaft Elbe GmbH und Projektleiter, und Jan-F. Kobernuß, ift, Freizeit- und Tourismusberatung und zuständig für das Projektmanagement, präsentieren den rund 100 Fachleuten und Entscheidern aus diesen Regionen das Projekt ‚Kurs Elbe, Hamburg bis Wittenberge’.

Hamburg/Bleckede. Zwei Ziele sollen in einem Projekt verwirklicht werden, wenn es darum geht, die Region zwischen Hamburg und Wittenberge touristisch weiterzuentwickeln.

Während Hamburg sehr daran gelegen ist, die hohe Lebensqualität in der Metropolregion Hamburg national wie international sichtbarer zu machen, besteht bei den Landkreisen Lüneburg, Harburg und Lüchow-Dannenberg, dem Herzogtum Lauenburg, dem Bezirk Bergedorf sowie den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Prignitz das Interesse, sich touristisch weiterzuentwickeln. Verbindendes Glied ist die Elbe und somit der Wassertourismus und das im, auf und am Wasser.

 

Hierzu trafen sich am vergangenen Montag rund 100 Fachleute und Entscheider aus diesen Regionen, unter ihnen Landrat Rolf Christiansen (Landkreis Ludwigslust-Parchim), Landrat Manfred Nahrstedt (Landkreis Lüneburg), Dr. Rolf-Barnim Foth (Stabsbereich Norddeutsche Zusammenarbeit, Marketing, Tourismus), Bergedorfs Wirtschaftförderer Till Bode, Jens Kowald (Geschäftsführer Flusslandschaft Elbe GmbH und Projektleiter) sowie Jan-F. Kobernuß (ift, Freizeit- und Tourismusberatung und zuständig für das Projektmanagement). Staatsrat Andreas Rieckhof von der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation war der Gastgeber, der in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des mit 300.000 Euro ausgestatteten Projektes unterstrich. Manfred Nahrstedt sah sich in der Entwicklung der Destination Elbe bestätigt und hofft, dass alle Beteiligten gemeinsam eine touristische Infrastruktur schaffen werden.

Jens Kowald und Jan-F. Kobernuß präsentierten gemeinsam das Kooperationsprojekt zur Entwicklung des Wassertourismus an der Elbe und definierten die Ziele des Projektes:

 

- Bessere Verankerung des Elbabschnitts Hamburg bis Wittenberge als Tagesausflugs- und Kurzreiseziel bzw. als attraktives Revier bei den Wassertouristen.

- Profilierung der Natur- und Kulturlandschaft Elbe im Sinne des Leitprojekts "Kulturlandschaften in der Metropolregion“.

- Besseres Image, mehr Bekanntheit als Naherholungs- und Tourismusregion. Mehr Gäste, mehr Umsätze für die Region.

- Bessere Rahmenbedingungen für den Wassertourismus (Elbschifffahrt, Sportboottourismus).

- Stärkung der wassertouristischen Anbieter im engeren und weiteren Sinne (Elbschifffahrtgesellschaften, Häfen, Charter- und Verleihfirmen, weitere landseitige Anbieter).

- Mehr Qualität, Verbesserung der öffentlichen, privaten und vereinsseitig organisierten Infrastruktur, Initiierung von Projekten, Wirtschaftsförderung im ländlichen Raum.

- Abstimmung und bessere Verknüpfung der Angebote entlang der Elbe und über die Ländergrenzen hinweg. Mehr und bessere Angebote, neue und innovative Produkte, gezielte Vermarktung.

- Stärkere Vernetzung der Kommunen, der Betriebe und der touristischen Organisationen.

- Langfristige Sicherung der Projektergebnisse bzw. der Projektkooperation über den Förderzeitraum hinaus.

 

Insgesamt wurde deutlich gemacht und das dürfte uns, die hier in der Elbtalaue und an der Elbe wohnen bzw. arbeiten, bekannt sein, dass die Elbe zwischen Hamburg und Wittenberge große Potenziale als Naherholungs- und Tourismusziel bietet und dass die touristische Nutzung, ohne Massentourismus, Nachholbedarf hat. Sei es bei der Koordinierung der Schifffahrt, der Attraktivität der Häfen, im Übernachtungsgewerbe und in der Gastronomie, Entwicklungsbedarf ist überall deutlich zu sehen und zu spüren.

 

Deutlich wurde, dass es bereits viele Einzelaktivitäten gegeben hat, die teilweise nebeneinander her liefen, aber kaum nachhaltige Auswirkungen hatten. Dr. Rolf-Barnim Foth brachte es auf den Punkt, indem er bemerkte, dass in diesem Projekt die Kräfte gebündelt und großräumig zusammengefasst würden. Der definierte Zeitplan des Projekt erstreckt sich bis Ende 2013 und wird auch weiterhin durch die Elbmarsch-Zeitung begleitet. –EZ-Redaktion/wh-

Nachrichten aus dem Landkreis Lüneburg und der Elbtalaue