Sportbootunfall in Lauenburg
Lauenburg. Am Abend des 8. Dezember wollte der Skipper einer ca. 15 Meter langen Motoryacht auf einer Überführungsfahrt in den Elbe-Lübeck-Kanal einfahren. Da er sich in diesem Gewässer nicht gut auskannte, fuhr er auf der falschen Seite einer Fahrwassertonne vorbei und geriet dabei auf einen Schlängel, der von der Hitzler Werft als Wellenbrecher ausgelegt wurde. Bei diesem Manöver verkeilte er sich mit einem seiner Propeller so fest in dem Unterwasserbauwerk, dass er sich aus eigener Kraft nicht mehr von dem Schlängel lösen konnte. Aufgrund des schlechten Wetters konnte erst am Morgen des 9. Dezember mit den Bergungsarbeiten begonnen werden. Mit Hilfe eines Tauchers, eines Schleppers der Hitzler Werft und der Wasserschutzpolizei Lauenburg konnte die Yacht von der Unfallstelle geborgen werden. Sie wird in der Werft aus dem Wasser gehoben, um den Schlängel unter der Yacht herauszubekommen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, jedoch dürfte diese Überführung relativ kostspielig verlaufen. –oh-

