Sponsorenlauf brachte mehr als 10.000 Euro

Der Vorstand des Fördervereins (v.l.): Kassenwartin Monika Ramm, 2. Vorsitzende Käthe Frank (Rektorin der Hauptschule), 1. Vorsitzende Birgit Neumann, Schriftführerin Monika Peusch und Beisitzerin Regina Meyer, rechts im Bild Rolf Brand, ehemaliger Lehrer am Schulzentrum.
Bleckede. Der Förderverein der Schulen im Schulzentrum Bleckede mit zurzeit 101 Mitgliedern hat im zurückliegenden Jahr wieder allerlei bewegt und angestoßen. Darüber berichtete die 1. Vorsitzende Birgit Neumann vergangene Woche in einer leider nur spärlich besuchten Mitgliederversammlung. An der Anschaffung der Beschallungsanlage der Mensa konnte sich der Förderverein mit 755 Euro beteiligen, den Rest trägt das Gymnasium. Außerdem konnte der Schüleraustausch mit der französischen Partnergemeinde und die Waldjugendspiele bezuschusst werden, außerdem eine Konfliktlotsenausbildung für Schüler. Ein weiteres vom Förderverein finanziertes Projekt war eine Selbstevaluation in Zusammenarbeit mit der Leuphana Universität Lüneburg. Dabei wurde unter anderem das Schulklima, die Berufsorientierung und die Berufswünsche der Schülerinnen und Schüler untersucht. Ein Ergebnis der Evaluation - durchgängig durch alle Klassen - war, dass die Schüler ihre Schule verschönern und mitgestalten wollen. „Für die Schüler ist die Schule ein Lebensraum, wo sie bedingt durch die Ganztagschule verhältnismäßig viel Zeit verbringen“, erläuterte Hauptschul-Rektorin Käthe Frank. In der Folge der Evaluation hat sich eine Projektgruppe gebildet, die die Vorstellungen und Wünsche der Schüler umzusetzen versucht. Im Sommer haben die Schüler von Haupt- und Realschule mit einem Sponsorenlauf rund 10.000 Euro eingeworben. Damit konnten bereits einige Verschönerungen im Schulzentrum vorgenommen werden: Unter anderem wurden Klassenräume gestrichen, der Schulhof neu gestaltet und eine Pergola gebaut. Die Schüler haben mit angepackt und bunte Beschriftungen und Schilder gemalt. „Wenn man Schulentwicklung betreiben will, muss man eine Selbstevaluation machen“, betonte Frank, „außerdem wurde damit der Zentrumsgedanke gefördert. Gut, dass der Förderverein dies unterstützt hat“. Frank berichtete weiter aus der Arbeit des Schüler-Cafés. Die Schülerfirma unter dem Dach des Fördervereins ist ein Projekt der Berufsorientierung am Schulzentrum. Sie hat zurzeit zwei Angestellte und insgesamt 21 „Mitarbeiter“ aus der Schülerschaft: 14 Haupt- und 7 Realschüler haben das Projekt als Wahlpflichtkurs gewählt. In dem zertifizierten Kiosk werden gesunde Snacks unter ökologisch nachhaltigen Gesichtspunkten angeboten. Leider sorgte der konkurrierende Kiosk am benachbarten Gymnasium monatelang für enorme Umsatzeinbrüche. „Es hat nicht viel gefehlt und wir hätten den Kiosk schließen müssen“, so Frank. „Zum Glück gab es Reserven und inzwischen haben wir wieder aufgeholt“, berichtete die 2. Vorsitzende weiter. Auch die Schulbehörde habe sie ermutigt, weiter zu machen. Als letzter Punkt wurde ein Antrag der Arbeitsgruppe „Lecker lernen“ behandelt, worin ein Zuschuss für die Anschaffung einer Salatbar in der Mensa beantragt wird. Birgit Neumann fasste zusammen: „Grundsätzlich ist die Bereitschaft vorhanden, die Anschaffung zu unterstützen, aber nicht in der beantragten Höhe (1.600 Euro). Zunächst müssen die Verluste der Schülerfirma ausgeglichen werden. Einstimmig wurde so entschieden: Erst die Kassenprüfung und dann sehen, was möglich ist. –EP-Redaktion/swr-
