Schild-Bürger in Neu Darchau?

Einstimmige Haushaltsempfehlungen in zwei Ausschüssen (v.l.n.r.): Dieter Elvers, Ralf Hinneberg, Holger Hildebrandt, Holger Steinkopf, Gabi Mischke, Ewald Sander, sitzend Wolfgang Gliemann
Neu Darchau. Um motorisierte Verkehrsteilnehmer schon von weitem auf besondere Situationen aufmerksam zu machen, wie den Weg zur Schule in Neu Darchau, gibt es beispielsweise Schilder, die sich Baken nennen. In Neu Darchau sind diese seit längerer Zeit verschwunden. Bürgermeister Ralf Hinneberg konnte anlässlich der Sitzung des Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales vergangene Woche berichten, dass bereits neue Baken bestellt sind - der Landkreis zahlt.
Aber mysteriös ist der Schilderschwund schon, denn außer den Baken gilt auch das ‚Durchfahrt-Verboten-Schild’ an der Brücke über den Kateminer Mühlenbach seit einiger Zeit als vermisst. Inzwischen hat sich der Weg zu einer Zweiradrennstrecke entwickelt. Ein neues Schild ist bestellt - gibt es in Neu Darchau oder Katemin etwa sammelwütige ‚Schild-Bürger’?
Der Vorschlag, statt der ‚gefährdeten’ leichten Baken zukünftig schwerere Blumenkübel aufzustellen, wird gegenwärtig nicht verfolgt, weil die Straßenführung der Elbuferstraße 2010 geändert werden könnte und der Landkreis zuständig ist.
Für den Haushalt 2010 sind keine großen Überraschungen zu erwarten. Jugendeinrichtungen und Vereine können mit etwa den gleichen Zuschüssen rechnen wie 2008. Einstimmig erfolgte die Empfehlung des Ausschusses für seinen Anteil am Haushalt 2010 an den Gemeinderat. -EP-Redaktion/ez-
Floß auf Kollisionskurs?
Ausschuss Hafen und Fremdenverkehr in Neu Darchau tagte
Neu Darchau. Die Stromkästen am Hafen sind in schlechtem Zustand. Im Winter werden sie abgebaut. Es wurden bereits Angebote für neue Kästen aus Edelstahl eingeholt, drei müssten es schon sein. Die entstehenden Kosten in Höhe von 4.000 Euro sind in den Haushaltsentwurf eingestellt worden. Es werden Erträge in ähnlicher Höhe wie 2008 erwartet, der Ansatz für Aufwendungen wird um 1.000 Euro gekürzt - einstimmig empfahl der Ausschuss diesen seinen Anteil am Haushalt 2010 dem Gemeinderat.
Sorgen bereitet der optische Eindruck des Containerplatzes und der Bushaltestelle. Zuständig ist die Samtgemeinde Elbtalaue, an die der Antrag gestellt wird, den Platz so zu gestalten, dass den Gästen des Hafens und der Umgebung der jetzige Anblick nicht länger zugemutet wird. Auch in Klein Kühren macht das Buswartehäuschen einen sehr ungepflegten Eindruck, um Abhilfe zu schaffen wird ein entsprechender Antrag an den zuständigen Kreis gestellt.
Immer wieder scheint es eng zu werden auf der Elbe, das Floß kommt der Fähre oft gefährlich nahe. Neu Darchaus Bürgermeister Ralf Hinneberg wird mit dem Betreiber sprechen, um Gefahren künftig zu vermeiden. -EP-Redaktion/ez-
