16.02.2010

Neue Feuerwehrführung in der Samtgemeinde Ostheide

Führungsspitzen: Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer, Andreas Seidenkranz, Horst Holtmann, Karl-Heinz Oldenburg und Kreisbrandmeister Torsten Hensel (v.l.n.r.)

Führungsspitzen: Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer, Andreas Seidenkranz, Horst Holtmann, Karl-Heinz Oldenburg und Kreisbrandmeister Torsten Hensel (v.l.n.r.)

Bavendorf. Trotz widriger Straßen- und Witterungsverhältnisse waren alle Ortsbrandmeister, Stellvertreter und Funktionsträger der Samtgemeinde Ostheide am Donnerstagabend im Schützenhaus des KKS Bavendorf zusammengekommen, um eine neue Feuerwehrführung zu wählen. Begrüßen konnte der noch amtierende Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Oldenburg zu der Dienstversammlung des Gemeindekommandos die Ortsbrandmeister, Stellvertreter und Funktionsträger aus den einzelnen Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Ostheide, Kreisbrandmeister Torsten Hensel, Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer und Ordnungsamtsleiter Karsten Spitzer.

 

Digitales Funknetz kommt

Nach der Protokollverlesung der Dienstversammlung vom 26.11.2009 und den Berichten des Gemeindebrandmeisters Karl-Heinz Oldenburg sowie seines Stellvertreters Horst Holtmann berichtete Kreisbrandmeister Torsten Hensel über die Einführung eines digitalen Funknetzes für die Feuerwehren. „Die neue Funktechnik wird zunächst in den Kreisen Lüchow-Dannenberg und Celle eingeführt. Der Bereich Lüneburg ist dann in einem nächsten Schritt vorgesehen. Die neue Technik findet Anwendung bei den Feuerwehren, den technischen Hilfsdiensten und ist auch für die Rettungsdienste vorgesehen. Die bisher betriebenen analogen Funknetze werden nach Einführung des Digitalfunks abgeschaltet“, erläuterte Kreisbrandmeister Torsten Hensel. Dann leitete Hensel zum Tagesordnungspunkt ‚Wahl des Gemeindebrandmeisters und des Stellvertreters‘ über. Insgesamt verfügt die Samtgemeinde Ostheide über elf Ortsfeuerwehren und somit über zweiundzwanzig Stimmberechtigte. Sowohl der Ortsbrandmeister als auch der Stellvertreter der Ortfeuerwehr Holzen haben jeweils einen Entlassungsantrag aus dem Ehrenbeamtenverhältnis bei der Samtgemeinde Ostheide eingereicht, dem die Samtgemeinde folgen muss.

 

Ortswehr Holzen nicht stimmberechtigt

„Nach rechtlicher Überprüfung und auch nach Abstimmung mit dem Landkreis Lüneburg verfügt die Feuerwehr Holzen damit nicht über die erforderlichen Führungskräfte und hat somit bei den Wahlen zum Gemeindebrandmeister und zum Stellvertreter kein Stimmrecht“, teilte Kreisbrandmeister Torsten Hensel mit. Karl-Heinz Oldenburg steht für die Wahl zum Gemeindebrandmeister nicht wieder zur Verfügung und schlug seinen Stellvertreter, Horst Holtmann, als seinen Nachfolger vor. Weitere Vorschläge erfolgten nicht. Karl-Heinz Oldenburg und Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer leiteten gemeinsam die Wahl. Kurz darauf verkündete Kreisbrandmeister Torsten Hensel das Ergebnis. Horst Holtmann wurde mit einer überzeugenden Mehrheit zum neuen Gemeindebrandmeister von der Versammlung vorgeschlagen. Für das Amt des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters wurden Holger Pilch aus Reinstorf und Ortsbrandmeister Andreas Seidenkranz aus Barendorf benannt. In den darauffolgenden zwei Wahlgängen gab es jeweils ein Patt von zehn zu zehn Stimmen, bevor sich im dritten Wahlgang Andreas Seidenkranz mit elf zu neun Stimmen durchsetzen konnte. Sowohl Horst Holtmann als auch Andreas Seidenkranz nahmen die Wahl an und anschließend die Glückwünsche der Versammlung, des Kreisbrandmeisters und des Samtgemeindebürgermeisters entgegen. Die Wahl und die Ernennung zu Ehrenbeamten der Samtgemeinde Ostheide erfolgt in der nächsten Sitzung des Samtgemeinderates. -EP-Redaktion/jw-

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