02.02.2010

Nahrendorf im Jeckenfieber

Tobias Beck, Piet Kindler (Prinzgemahl), Anke Rogge, Clausia Kokemüller, Bodo Winkelmann, Henrik Gurzeit

Tobias Beck, Piet Kindler (Prinzgemahl), Anke Rogge, Clausia Kokemüller, Bodo Winkelmann, Henrik Gurzeit

Nahrendorf. Das könnte man filmtechnisch kaum geheimnisvoller hinkriegen: die bisherige Faslamkönigin Claudia Kokemüller übergab ihr Zepter nach einem Jahr der Herrschaft mit Schneegestöber-Untermalung nach einem schwierigen Jägermarsch an die neue Königin Anke Rogge. Nun hat sie für die nächsten 12 Monate das Zepter in der Hand und vertritt die sehr aktive Faslamgruppe Nahrendorf bei anderen Jecken der Umgebung und regiert, bis sie 2011 das Zepter übergeben muss. Trotz widrigen Wetters - man konnte nicht sicher sein, wo der Wind die Schneewehen aufbaut - fanden sich über hundert Leute ein, die eines im Sinn hatten: feiern. Das ist ihnen gelungen! Der Festmarathon wurde am Freitag mit dem Schmücken des Saales gestartet und endet am Sonntag nach Kinderfaslam und dem Abräumen. Etwas Kondition sollte man schon haben.

 

Am Sonntag waren dann die Kurzen dran. Aufgeregt und ernsthaft schauend versammelten sich etwa 70 kleine Karnevalisten mit ihren Eltern. Jedes Kind bekam am Eingang eine Nummer, weil die drei auszuwählenden Masken nicht durch eine Jury ermittelt wurden, sondern per Los durch die neue Königin. Das aufgeregte Gewusel steuerte unauffällig die souveräne Moderatorin Ronja Baltz. Spiele wie zum Beispiel Negerkuss-Wettessen und „die Reise nach Jerusalem“ hielt alle Kinder bei Laune. Durch die Aufteilung in sinnvolle Altergruppen, hatten alle ihre Chance.

Beendet werden sollte das Fest mit einer Polonaise (welche wohl?? Natürlich die Löcher aus dem Käse), aber dann kam noch der Schluss nach dem Schluss: die Deko-Luftballons (geschätzte 200) wurden von ihrer Halterung abgeschnitten und den Kurzen zum Zertreten und Platzen überlassen. Ob man das Knallen bis Bleckede gehört hat? Und zum Schluss nach dem Doppelschluss gab es für jedes Kind noch ein Tütchen für den Heimweg.

Das Organisationsteam kann zufrieden sein. Die Gäste, ob groß oder klein, waren es jedenfalls. -EP/Redaktion/ez-

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