16.02.2010

Krawattenträger in Gefahr

Hexen im Anmarsch

Hexen im Anmarsch

Dahlenburg. Auch in diesem Jahr pünktlich zur Weiberfastnacht starteten die Dahlenburger Hexen ihre lustige ‚Trophäenjagd‘ durch den Ort. Zunächst aber wurde der Schlachtplan für die Tour durch Dahlenburg im Vereinslokal Kehrwieder ‚ausgehext‘, um dann mit Musikbegleitung aus dem mitgeführten ‚Ghettoblaster‘ das Seniorenheim am Moorweg aufzusuchen. Mit schwarzen Mänteln, Hakennase und Hexenhut stürmten um 16 Uhr am Donnerstagnachmittag exakt dreizehn Hexen das Foyer im ‚Johanneshaus‘. Sie machten sich sofort auf die Suche nach Krawattenträgern und wurden auch fündig. Zwei Herren fügten sich in ihr Schicksal und mussten mit ansehen, wie ihre schönen Binder der ‚Hexenschere‘ zum Opfer fielen.

Mit einem Rundgang durch das Gebäude, musikalisch unterstützt durch den Stimmungshit ‚Die Hände zum Himmel‘ zogen die Hexen durch das Gebäude. Zum Abschluss ihrer Begrüßungstour gab es vom Personal ein Glas Sekt und der Hexenspuk war nach etwa einer halben Stunde vorbei. Mutig machten sich dann die Hexen auf den Weg ins Dahlenburger Rathaus, um dort die ‚Macht‘ zu übernehmen und dem Rathauschef Joachim Dassinger die Krawatte zu kürzen. Ohne Gegenwehr ließ er sich den symbolischen Rathauschlüssel abnehmen und musste auch seine Krawatte opfern, die ihm von Oberhexe Susanne Kollmann-Schlawinsky mit der ‚Hexenschere‘ abgeschnitten wurde. Danach gab es einen Umtrunk im Rathaus, mit der Zusage des Samtgemeindebürgermeisters, dass die Hexen im nächsten Jahr wiederkommen dürfen. Die Damen setzten sodann, inzwischen durch weitere ‚Hexen‘ verstärkt, ihre Tour durch Dahlenburgs Geschäfte fort, bis sie im Vereinslokal am Markt zünftig ‚Weiberfastnacht‘ feierten. -EP-Redaktion/jw-

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