‚Kleine Forscher‘ experimentieren, probieren und entdecken...
Dahlenburg. Das ‚Forscherteam‘, bestehend aus neun Kindern und zwei Erzieherinnen, sitzt um den Tisch herum und bereitet sich auf die kommende ‚Forscherstunde‘ im Kindergarten Dahlenburg vor. Wie es sich für richtige Forscher gehört, wurden auch die kleinen ‚Nachwuchswissenschaftler‘ mit weißen ‚Arbeitskitteln‘, T-Shirts, die dankenswerter Weise von Eckhard Wilms, Rechtsanwalt und Notar in Bleckede, für des Projekt gespendet wurden, eingekleidet. Vorn auf dem T-Shirt ist der Name des Kindes zu lesen und hinten ist das Logo des neuen Projektes ‚Forscherstunde‘ mit dem Forscherschwein `Frederik‘ als Maskottchen abgebildet. So ausgerüstet sollen die Kinder, die im nächsten Jahr eingeschult werden, im Rahmen des seit drei Jahren laufenden Projektes ‚Brückenjahr‘ in Zusammenarbeit mit der Fürstenwallschule Dahlenburg auf die Schule vorbereitet werden. Dazu kommen auch die Lehrerinnen der Fürstenwallschule in den Kindergarten, um einen ersten Kontakt zu ihren künftigen Schülern zu knüpfen. Sinn des ‚Brückenjahres‘ ist es, nicht nur den Kontakt zu Schule herzustellen, sondern auch den Kindern naturwissenschaftlichen Fragen, wie zum Beispiel Magnetismus, Luftdruck oder das Wirken von Kräften zu erklären und näher zu bringen. Zu der jeweiligen ‚Forschstunde‘, die außerhalb der normalen Betreuungszeiten zusätzlich abgehalten wird und deren Teilnahme für die Kinder freiwillig ist, wird das Maskottchen ‚Frederik‘ jeweils das nächste Thema aus seinem ‚Forscherkoffer‘ präsentieren. Die kleinen Forscher werden dann die von ‚Frederik‘ vorgeschlagenen Geschichten, Ideen und Fragen durch eigene Experimente, durch Ausprobieren an Alltagsgegenständen und durch Entdecken selbst erforschen. Die ‚Forscherstunde‘ findet im Rahmen des vom Land Niedersachsen geförderten ‚Brückenjahres‘ zweimal wöchentlich unter der Projektleitung der Erzieherinnen Melanie Wenk und Sabine Matthias statt. Nachdem alle Kinder auf ihren T-Shirts ihre Namen aufgemalt und sie angezogen hatten, gingen sie sofort mit großem Eifer und Freude an ihre erste Forschungsaufgabe. -EZ-Redaktion/jw-

