Große Spende vom Weihnachtsmarkterlös geht an Unicef

(v.l.) Ursula Hartmann, Rolf Parlow, Sina Bouzid, Corvin Foelske (Schulsprecher RS), Dahlin Baldi, Hendrik Kleiner (Schulsprecher HS), Laura Tarnowski, Davin Schulz (Schulsprecher Gymnasium) Birgit Farley hinter Laura. Nicht auf dem Bild: die Schülervertreter des KLS
Bleckede. Eingebettet in eine Weihnachtsfeier der Haupt- und Realschule mit flotter Musik des WPK (Wahlpflichtkurs Musik, hier: Gitarren, Schlagzeuge, Gesang) war die Verkündung der Spendensumme und die Übergabe an Unicef.
Die Kurt-Löwenstein-Schule und das Gymnasium hatten Schülervertreter entsandt, denn der zu spendende Betrag wurde durch den gemeinsamen Weihnachtsmarkt aller vier Schulformen erwirtschaftet. Sage und schreibe 4.581,43 Euro (2010 = 2.800 Euro) konnten an Unicef weitergegeben werden. Ursula Hartmann von der Arbeitsgruppe Lüneburg von Unicef berichtete, warum sie ein Bildungsprojekt in Burkina Faso ausgesucht und den Schülern vorgeschlagen hatte. Burkina Faso ist ein westafrikanisches Land, das zu den ärmsten Ländern der Welt zählt. Kinderarbeit in Goldminen ist oft die einzige Einnahmequelle für eine Familie. Die Kinder stehen im Wasser, um Gold zu waschen und erhalten dafür umgerechnet etwa 1,50 Euro pro Tag. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist 52 Jahre! Nur mit Bildung kann mittel- und langfristig darauf Einfluss genommen werden, dass andere Arbeitsplätze angenommen werden können und ein anderes, besseres gesellschaftliches Gefüge entsteht.
Rolf Parlow (Schulleiter RS) hatte die Begrüßung der Gäste, Bürgermeister Jens Böther, Superintendent Christian Cordes, übernommen, während Birgit Farley (Schulleiter HS) die Aufsicht über den Megascheck hatte. Sie hatte auch die Verantwortung dafür, dass die Spannung (wie viel ist denn wohl zusammengekommen) erhalten blieb. Die mit kleinen Klebepads abgedeckte Summe wurde von rechts nach links von den Schülervertretungen langsam sichtbar gemacht und löste ehrliches Erstaunen aus. Darauf können alle Schulerinnen und Schüler aller vier Schulen mit Recht stolz sein.
-EZ-Redaktion/ebz
