Es kommt wieder Bewegung in Sachen Fusion
Bleckede. Zuerst ein Bürgerbegehren, das mangels Stimmenzahl nicht zum Bürgerentscheid kam, dann eine Bürgerbefragung mit eindeutiger Aussage gegen eine Fusion. Letztendlich ein Ratsbeschluss, der zur Ablehnung führte. Dann erneute Aktivitäten in Form eines Einwohnerantrages, hier konnten Bleckeder auf der Unterschriftenliste ab 14 Jahren unterschreiben und sich damit für eine erneute Behandlung der Fusion im Rat mit dem Ziel einer erneuten Bürgerbefragung aussprechen. Am 14. Januar ist der Punkt auf der Tagesordnung der öffentlichen Ratssitzung, die um 19.30 Uhr im Elbschloss Bleckede beginnt, aufgeführt. Vorab ist jedoch eine Entscheidung im Verwaltungsausschuss, der nichtöffentlich tagt, notwendig.
Am vergangenen Dienstag trafen sich um 19 Uhr wieder Bleckeder Bürgerinnen und Bürger zu dem offenen Forum ‚Bürger für Bleckede’. Auf Unverständnis stießen die neuerlichen Aktivitäten, insbesondere von CDU Mitgliedern, die vorher eine erneute Bürgerbefragung mit dem Argument: „Wir können die Bürger doch nicht so lange fragen, bis uns die Antwort passt“, abgelehnt hatten. Auch konnte man der Argumentation nicht folgten, dass sich neue Aspekte für eine Fusion eröffnet hatten. Ein Sprecher des Forums: „Es hat sich überhaupt nichts geändert, abgesehen davon, dass jetzt erst der so genannte ‚Zukunftsvertrag’ unterzeichnet wurde. Eine saubere Sache wäre ein erneutes Bürgerbegehren gewesen, aber da hat man sich wohl nicht ran getraut, wohl wissend, dass die Bürgerinnen und Bürger nach wie vor gegen eine Fusion sind.“
Zurzeit wird der ‚Zukunftsvertrag’ genauer durchgearbeitet. Festgestellt wurde schon heute, dass es auch andere Möglichkeiten im Rahmen des Vertrages gibt, die derzeitige Situation zu bessern, ohne gleich fusionieren zu müssen. Aber dazu will das Forum noch gesondert Stellung nehmen. –EP-Redaktion/wh-

