29.12.2009

Ein Bein in die Meisterrunde...

Adendorf. …möchten kommenden Samstagabend die Heidschnucken setzen und einen Grundstein dafür legen, dass es am letzten Wochenende des Monats Januar kein Herzschlagfinale um den Einzug in die Meisterrunde gibt. Mit dem EC Wedemark Scorpions gastiert um 19.00 Uhr ein direkter Kontrahent um einen Meisterrundenplatz im Adendorfer Walter-Maack-Eisstadion.

Der Adendorfer EC hat zusammen mit den Weser Stars und den Hannover Pferdeturm Towers die zurzeit noch besten Karten auf die Meisterrunde (Rostock, Braunlage und Timmendorfer Strand sind bereits qualifiziert). Mit einem Sieg am Samstag gegen die Wedemark Scorpions steht der AEC schon mit einem Bein in der Runde der besten sechs Teams und könnte sogar am Ende der Vorrunde noch auf einen guten 4. Platz kommen.

Doch die Scorpions sind alles andere als ein Gegner, gegen den ein Sieg als sicher gilt. Mit zwei Erfolgen gegen die Hannover Pferdeturm Towers hat der Aufsteiger aus Mellendorf seine Ambitionen zur Meisterrundenteilnahme unterstrichen und überlässt auch in der Kaderplanung nichts dem Zufall. So konnte vor kurzem Maximilian Pohl, Marcel Knoke und Karan Moallim für einen Wechsel vom Lokalrivalen Hannover Pferdeturm Towers in die Wedemark überzeugt werden. Zudem besteht dieses überwiegend junge Mellendorfer Team aus vielen Spielern, die den Adendorfern noch aus heißen Regionalliga-Duellen aus der Vergangenheit bekannt sind. Mit dem Förderlizens-Torwart der Hannover Scorpions, Florian Holst, haben die Wedemark Scorpions dazu noch die nötige Sicherheit im Tor.

Beim Adendorfer EC fehlt an diesem Wochenende Verteidiger Jörn Schmidt. Seinen Einstand kann der vor kurzem verpflichtete Benjamin Zech geben. In der Saisonvorbereitung konnten die Heidschnucken zweimal gegen Wedemark gewinnen. Das letzte wichtige Duell beider Kontrahenten gab es im Dezember 2005, wo nur der Sieger dieses Spiels in die Meisterrunde einziehen durfte - Wedemark gewann damals in Adendorf mit 6:4.

 

Gegen Adendorfs Auswärtsgegner am Sonntag (19.00 Uhr) sind noch mehrere Rechnungen offen. Der letzte Heidschnucken Erfolg gegen die Harzer Wölfe aus Braunlage liegt bereits sechs Jahre zurück. Nach einer relativ knappen Hinspiel-Niederlage (2:4), erhofft sich das Team um Trainer Lumir Mikesz endlich mal einen Erfolg gegen den amtierenden Meister und aktuell Zweitplazierten der Regionalliga Nord.

 

Benjamin Zech zum AEC

Der Adendorfer EC kann sich kurz vor Ende der Hauptrunde noch einmal verstärken. Von den Rostock Piranhas wechselt der 20-jährige Benjamin Zech zu den Heidschnucken nach Adendorf. Der 182 cm große und 83 kg schwere Stürmer stammt aus dem Weißwasseraner Nachwuchs und schaffte es dort mit 15 Jahren erstmals in Deutschlands höchste Nachwuchsliga, der DNL. Ab der Saison 2006/07 wechselte Zech nach Nordrhein-Westfalen, wo er für den Krefelder EV in der DNL sowie den Black Devils Niederrhein und dem Königsborner JEC in der Regionalliga West auflief.

Seinen ersten Auftritt in der Regionalliga Nord hatte Zech in der Saison 2008/09 für die Harzer Wölfe Braunlage, in der er es in 23 Spielen auf sechs Tore und 20 Vorlagen brachte. Zu Beginn dieser Spielzeit wechselte Benjamin Zech zum Rostocker EC und erzielte dort in sieben Ligaspielen 4 Tore sowie 4 Assist. „Bereits vor der Saison haben wir über ihn nachgedacht, sahen da aber noch keine Notwendigkeit für eine Verpflichtung. Durch die jetzt immer häufiger auftretenden personellen Engpässe sahen wir uns zum handeln verpflichtet und freuen uns, dass eine schnelle Einigung mit Benjamin möglich war“, so Adendorfs sportlicher Leiter Finn Sonntag.

Da der Adendorfer EC sämtliche Passangelegenheiten schon vor den Weihnachtsfeiertagen erledigt hat, ist Benjamin Zech bereits am Samstag gegen die EC Wedemark Scorpions spielberechtigt. Auflaufen wird Zech mit der Rückennummer 8. -fs-

Nachrichten aus dem Landkreis Lüneburg und der Elbtalaue