29.03.2010

Ehrfurcht vor dem Leben

Dietrich Bangen freut sich über den Schatz, den Ernst Tipke (r.) ihm übergab. Tipke hatte in seinen Forschungen über Albert Schweitzer herausgefunden, dass dessen Familienbande bis in diese Region reichen.

Dietrich Bangen freut sich über den Schatz, den Ernst Tipke (r.) ihm übergab. Tipke hatte in seinen Forschungen über Albert Schweitzer herausgefunden, dass dessen Familienbande bis in diese Region reichen.

Bleckede. Nach seinem letzten Vortrag über das Leben und Werk des Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer vor dem Seniorenkreis ‚Nachmittag der Begegnung’ der Evangelischen Kirchengemeinde Bleckede übergab Ernst Tipke mehr als 50 Schriften und Bücher von und über Albert Schweitzer an Dietrich Bangen, den Leiter des Albert-Schweitzer-Familienwerkes e.V. in Alt Garge. Dazu gehören drei Videofilme, Dias und der Bericht des früheren Präsidenten der DDR-Volkskammer und CDU-Vorsitzenden Gerald Götting, der zu Gast in Lambarene (Gabun) war.

Seit seiner Jugend beschäftigt sich Tipke - der auch einen handschriftlichen Brief Schweitzers aus dem Urwaldspital besitzt - mit dem Werk des Theologen, Philosophen, Musikers, Arzt und Gründers des Urwaldspitals in Lambarene/Afrika und verehrt ihn weiter als Vorbild.

Bei seinen Forschungen fand Tipke unter anderem heraus, dass Schweitzers Frau Helene Bresslau aus der Familie Harry Bresslau in Dannenberg stammt. Der Historiker Harry Bresslau wurde später Professor an den Universitäten in Berlin und Straßburg.

Nach einem Drehbuch des Films ‚Albert Schweitzer im Urwaldkrankendorf’ spielte eine kleine Seniorengruppe in einer szenischen Lesung Situationen aus dem Alltag in Lambarene nach und erntete lebhaften Beifall.

Die Bücher - mitgeliefert wurde gleich das passende Bücherbord - stehen auch weiterhin Interessierten zum Lesen und Forschen zur Verfügung, so Dietrich Bangen. –et-

Nachrichten aus dem Landkreis Lüneburg und der Elbtalaue