DSK gibt erneut sichere 2:0-Führung aus der ‚Hand‘
Deutsch-Evern. Mit einer erneut schwachen Vorstellung, insbesondere in der zweiten Halbzeit, gab der DSK einmal mehr einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand. Unverständlich viele Abspielfehler, Schwierigkeiten bei der Ballannahme, mangelnde mannschaftliche Geschlossenheit, Ansätze von Überheblichkeit in der Spielweise und kaum Durchsetzungsmöglichkeiten für die Offensivkräfte Thomas Gnida und Alexander Rodin gegen die robust und gut stehende Ilmenauer Abwehr kennzeichneten aus Dahlenburger Sicht am Sonntagnachmittag das Spielgeschehen in Deutsch-Evern. Nach anfänglichem zerfahrenen Spiel auf beiden Seiten konnte sich nach zwanzig Minuten der DSK eine leichte Feldüberlegenheit erarbeiten, die auch in der 35. Minute zur Führung für die Dahlenburger Gäste führte. Grunwald hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, seine Hereingabe konnte Nico Masche nach einem Patzer in der Ilmenauer Abwehr nutzen und zum 1:0 für den DSK in die rechte untere Ecke einschieben. Nur zwei Minuten später verfehlt Thomas Gnida knapp das Ilmenauer Tor. Der DSK erspielte sich in der Schlussphase der ersten Halbzeit mehrere Möglichkeiten zur 2:0-Führung, die aber erst in der 40. Minute durch einen wuchtigen Kopfball von Steffen Grzyb nach einem Eckball fiel. Mit einer sicheren 2:0-Führung für den DSK kamen beide Teams aus den Kabinen zurück und Thomas Gnida hätte in der 52. Minute den dritten Treffer markieren können, sein Kopfball verfehlte aber nur knapp den Torwinkel.
Der DSK hat den Sieg ‚verdattelt‘
Die Dahlenburger hatten es einmal mehr versäumt, den dritten und vierten Treffer nachzulegen und so alles klar zu machen. In der ersten Halbzeit hatte sich der SV Ilmenau kaum nennenswerte Tormöglichkeiten erarbeitet und auch zu Beginn der zweiten Halbzeit sah alles nach einem klaren Sieg des Kaske-Teams aus. Wie aus ‚heiterem Himmel‘ fiel dann der kuriose Anschlusstreffer für den SV Ilmenau. Ein Distanzschuss von Jan Kießling aus etwa 25 Metern landete plötzlich in die untere DSK-Torecke, bei dem DSK-Ersatzkeeper Tobias Knaack etwas unglücklich agierte. „Da geht noch was“, hörte man aus dem Ilmenauer Anhang sagen und tatsächlich tat der DSK den Gastgebern den Gefallen und stellte faktisch das Fußballspielen ein. Lustlos, Kraftlos und Kampflos überließ man nunmehr das Geschehen dem SV Ilmenau, der seinerseits durch Einsatz und Kampfgeist den DSK immer wieder in Verlegenheit brachte. Die bessere Kampfmoral der Ilmenauer wurde belohnt, in der 81. Minute erzielte Bastian Laumer den umjubelten Ausgleich für die Heimmannschaft. Unmittelbar vor Spielschluss hätte der SV Ilmenau sogar noch den Siegtreffer erzielen können, ein Kopfball von Laumer verfehlte ganz knapp das DSK-Tor. „Was ist mit dem DSK los“, fragt man sich angesichts der schwachen Leistungen in den ersten drei Spielen. Die in Bezirksliga oft gezeigte Leichtigkeit des Spiels, die schnell vorgetragenen Angriffe, der Spielwitz und die mannschaftliche Geschlossenheit sind abhanden gekommen, so scheint es. Es sind ja dieselben Spieler wie in der Bezirksliga und sie können auch besser Fußball spielen. Sie müssen nur wieder als Mannschaft auftreten, sonst wird es eine sehr schwere Saison für den DSK.
Der DSK spielte in folgender Besetzung:
Knaack, M. Schröder, Marc Schulz (66. A. Gnida), Grunwald, Grzyb, Maschke (70. Neuzugang Daviti), Rodin, Th. Gnida, Sieling, Hamann (66. Lenz), Lars Schulz

