Das Warten hat ein Ende

(v.l.) Der stellv. Gemeindebrandmeister Christian Hüppe, Hauptfeuerwehrmann Dirk Tödter, stellv. Ortsbrandmeister Stephan Harms, Ortsbrandmeister Erik Meyer, Löschmeister Henrik Gutzeit und Gemeindebrandmeister Ottmar Möller
Nahrendorf. Die Ortswehr Nahrendorf-Oldendorf hat lange Jahre auf ein Fahrzeug warten müssen. Dieses Warten wird jetzt aber mit einem Vorführfahrzeug, also einem „neuen“ Fahrzeug, belohnt, das am 28./29. November geholt wird und am 29. November voraussichtlich nachmittags besichtigt werden kann. Aber das Gefährt bringe auch viel Arbeit und Ausbildungsbedarf mit sich, wie Gemeindebrandmeister Ottmar Möller auf der Generalsversammlung der Ortswehr am vergangenen Samstag berichtete. Bedeute es doch, mit dem Fahrzeug und seiner neuen Technik vertraut zu werden, um es optimal nutzen zu können.
Des Weiteren stand die Versammlung ganz im Zeichen der von Möller durchgeführten Ehrungen und Beförderungen. Geehrt wurden Hans Buchta für 60-jährige und Wilfried Lüßmann für 40-jährige Mitgliedschaft. Bedauerlicherweise konnten beide an der Versammlung nicht teilnehmen, so dass die Ehrung nachgeholt wird.
Normalerweise steht die Beförderung der Kameraden nur dem Kreisbrandmeister oder seinen Stellvertretern zu, da aber alle drei aufgrund einer Tagung in Lüneburg nicht an der Versammlung teilnehmen konnten, hatte Möller die Ehre, die Beförderung selbst vorzunehmen, was er mit Freude tat. Befördert wurden Ortsbrandmeister Erik Meyer vom Hauptlöschmeister zum Brandmeister und der stellv. Ortsbrandmeister Stephan Harms vom Löschmeister zum Oberlöschmeister. Wegen erfolgreicher Teilnahme am Gruppenführerlehrgang Teil II wurde Hauptfeuerwehrmann Henrik Gutzeit zum Löschmeister befördert. Hauptfeuerwehrmann Dirk Tödter wurde vom Ortsbrandmeister Erik Meyer für besondere Verdienste geehrt und erhielt das Verdienstabzeichen in Silber überreicht.
Ortsbrandmeister Meyer bedankte sich in seinen Abschlussworten bei seinen Feuerwehrkameraden und dem Vorstand für die gute Zusammenarbeit. Ohne diese Unterstützung sei es ihm nicht möglich, eine so konstruktive Arbeit zu leisten. Die Ortswehr Nahrendorf-Oldendorf besteht derzeit aus 40 Aktiven- und 80 Kameraden in der Altersabteilung sowie 12 Jugendlichen in der Jugendwehr. -EZ-Redaktion/si–
