28.12.2009

Aus alt mach neu

Ausschussvorsitzender Ulrich Sander und stellv. Bürgermeister Hein Ehrlich

Ausschussvorsitzender Ulrich Sander und stellv. Bürgermeister Hein Ehrlich

Neetze. Nur noch die Ansage „es werde Licht“ fehlt (der Weg vom Parkplatz zum DGH ist noch nicht beleuchtet), um das sanierte und umgestaltete Vereinsheim als Dorfgemeinschaftshaus in Betrieb zu nehmen. Der Ausschuss für dörfliche Gemeinschaft tagte schon einmal in den neuen Räumen. Der Umbau ist gelungen und die kleinen Restarbeiten werden kurzfristig erledigt sein. Je nach Veranstaltungsart und Umfang, kann ein kleinerer Raum in Anbindung an die Theke mitgemietet werden oder nur der große Raum, der durch eine flexible Trennwand ganz von dem vorderen Teil abgetrennt werden kann. Dann wären sogar zwei Veranstaltungen gleichzeitig möglich. Die 200.000 Euro (inkl. 93.000 Euro Zuwendung) sind gut und für alle Neetzer investiert. Diskutiert wurde dann auch die Nutzungsordnung mit einem Anhang über das Nutzungsentgelt. Der kritische Punkt in der Diskussion ist der §2 - wer darf die Räume nutzen. Dieser Punkt wird noch nicht abschließend behandelt um Erfahrungen anderer Dorfgemeinschaftshäuser mit einfließen zu lassen. Die gegenwärtig veranschlagten Nutzungsentgelte müssen - wenn alles planmäßig in Betrieb geht - den jeweiligen Maßnahmen angepasst werden. Für eine mögliche kommerzielle Nutzung (Verkaufsveranstaltungen) wird eine mobile Theke vorgesehen. Küche und Tresen können nicht mit genutzt werden. Das ist in aller Regel auch nicht erforderlich, weil die Catering-Firmen alles mitbringen. 

Die Sorge, inwieweit Jugendliche mit einbezogen werden sollen/können, ist von Jugendlichen selbst an den Rat herangetragen worden. Für das Jugendforum waren 130 Einladungen rausgegangen, es kamen nur vier zu der Veranstaltung am 29.10.09. Zwei junge Leute haben ein interessantes Plakat entwickelt. Darauf hin kamen 20 junge Leute zu den Themenschwerpunkten: Kochkurse, Öffnungszeiten im Jugendzentrum, Arge-Beratungszeit. Ein großer Wunsch der Jugendlichen ist eine Skaterbahn. Angesprochen wurde auch der Wunsch, Feten im DGH zu veranstalten. Allerdings verstehen sie auch die Probleme mit dem Partytrend der Feier-Reisenden, die ungebeten kommen und kaum beherrschbar sind.

Die Dorferneuerungsmaßnahmen haben 2 Jahre mehr Zeit bekommen. Jetzt wird ein Prioritätenplan entwickelt. Die Gestaltung des Bahnhofbereiches soll für alle nutzbar sein - von Kindern bis Senioren. -EP-Redaktion/ez-

Nachrichten aus dem Landkreis Lüneburg und der Elbtalaue