300 Atomkraftgegner protestieren mit Castor Attrappe
Lüneburg. Mit einer Castor Attrappe in Originalgröße auf einem 40-Tonnen-Tieflader haben Atomkraftgegner in der Lüneburger Innenstadt gegen den für die diese Woche geplanten Atommülltransport nach Gorleben protestiert. Begleitet wurde der Castor auf dem Weg vom Clamartpark bis zum Bahnhof von einigen Menschen in Strahlenschutzanzügen und Schutzpersonalkleidung. Die Bürger demonstrierten hierbei immer wieder, wie man durch Blockaden, den Transport zum Abbiegen zwingt. Die erste Blockade fand am Sande vor der Industrie und Handelskammer statt, die nächste Blockade war vor der Johanneskirche und auf der Scharfkreuzung. Danach ging es weiter zum Lüneburger Bahnhof, wo dann eine Kundgebung stattfand.
Begleitet wurde dieser Demozug von den Schrotttrommlern. Unterstützt wird diese Aktion von den lokalen Gruppen, BUND, Castor-Plenum, DGB Region Nord-Ost-Niedersachsen und dem Lüneburger Aktionsbündnis gegen Atom (LAGA). -EZ-Redaktion/kl-

